22 Feb, 2009
Swingstick
Der Swingstick ist ein universelles Therapiegerät für Einsteiger und Fortgeschrittene zum dauerhaften Aufbau der allgemeinen Rumpfmuskulatur und zur Übung spezieller Muskelgruppen für ein effektives Training zu Hause. Der Swingstick ist ein speziell entwickelter, ca.142 cm langer Schwungstab, welcher bei jeder Bewegung leicht zeitverzögert schwingt. Die flexible, ummantelte Glasfaserstange hat ein breites Griffstück und wird von zwei kugelförmigen Endstücken (Gewichten) begrenzt, welche das Schwingungsverhalten auch bei isometrischen Übungen optimieren. Während der Ausführung der einzelnen Übungen versucht der Körper, die Schwingungen des Swingstick's augenblicklich auszugleichen und erzeugt so eine Gegenspannung, durch welche ein sanfter Muskelaufbau aktiviert wird.
Das Einsatzgebiet des Swingsticks ist in erster Linie das Training der Ausdauer und die Erhöhung der Fettverbrennung. Durch das spezifische Training der Tiefenmuskulatur fördert es die Schulung der Koordination der angesprochenen Muskelgruppen und dient somit auch der Verbesserung und Stabilisation der physiologischen Körperhaltung im Alltag. Trainierende können damit auf einfache Übungsart zum Beispiel ihren Rückenbeschwerden entgegenwirken und als „Nebeneffekt“ eine Optimierung der Figur erreichen. Da der Swingstick sowohl in Größe als auch in Gewicht leicht zu handhaben ist, kann er altersunabhängig eingesetzt werden und ist sowohl im Junioren- als auch im Seniorenbereich universell einsetzbar.
22 Feb, 2009
Swingstick mit DVD
22 Feb, 2009
Übungen mit dem Swingstick
Von Vorteil ist der relativ geringe Zeitaufwand für die einzelnen Übungsschritte, jeder einzelne benötigt in der Stabilisationsphase etwa 20 Sekunden.
Gerade für Interessenten,welche unter dem heute fast schon normalen Zeitmangel leiden, ist dieses Therapiegerät also eine gute Alternative.
Insbesondere die Kräftigung der autochtonen Muskeln des Stützapparates und damit die Verbesserung der Körperhaltung ist somit in relativ kurzer Zeit möglich. Zudem verbessert sich im Laufe der Übungsphase das das Körpergefühl und die Wahrnehmung der Körperspannung. Die einzelnen Übungen werden dabei in verschiedenen Ausgangsstellungen durchgeführt und via DVD ausführlich erklärt.
Als häufigste Ausgangsstellung hat sich der Stand bewährt. Dabei sollten die Füße leicht über Hüftbreite aufgestellt werden, die Knie und Hüften befinden sich in leichter Beugung. Der Rumpf ist aufgerichtet, das Becken leicht gekippt und der Kopf gerade ausgerichtet – der Fachmann würde von einer leichten Reklination in der HWS sprechen. Die Schultern sollten eine leichte Spannung in Richtung des unteren Rückens aufnehmen.
Auch während der Bewegung des Swingsticks ist darauf zu achten, dass die Schultern nicht nach oben gezogen werden. Vor Beginn der Übungen gilt es zu beachten, dass die Grundspannung des Körpers nicht zu intensiv aufgebaut werden sollte.
Eine Auswahl der möglichen aufzubauenden Muskelgruppen:
Hand – Unterarm – Oberarm – Schulter
Schulter – Oberarm – Halswirbelsäule
Oberarm – Brustmuskulatur – vordere Rumpfmuskulatur
Schulter – obere hintere Rumpfmuskulatur
Schulter – mittlere und untere Rückenmuskulatur
Bauchmuskulatur und untere Rückenmuskulatur
unterer Rücken und Gesäßmuskulatur
Gesäß- und Beine
andere mögliche Therapieeinsätze im häuslichen Bereich
allgemeine Rückenbeschwerden
Schulter-Arm Syndrom
Zustand nach Luxationen im Schultergelenk
Kniegelenk Stabilisation
Fuß Gelenk Stabilisation
Jeder Benutzer wird schon nach kurzer Anwendungszeit feststellen, dass dies wirklich nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten ist. Und fasziniert feststellen, wie leicht sich die eigene Fitness bei wirklich geringem Zeit – und Platzbedarf aufbauen lässt.